Aus und vorbei!

Ich bin krank und kann keine Entscheidungen mehr treffen

Ich bin krank.

Wie oft sagen Sie diesen Satz im Leben? Dutzendfach, hundertfach. Gott sei Dank sind Sie meist nur leicht und harmlos erkrankt und sind rasch wieder auf den Beinen. Aber auch schwere Krankheiten können aus dem Nichts kommen und Sie umhauen – nicht zuletzt das hat uns ja die Pandemie gelehrt.

Mit dieser Notfall-Checkliste sind Sie gewappnet!

Mit unserer Notfall-Checkliste sind Sie natürlich nicht gegen die Krankheiten gewappnet, die uns alle ereilen können. Aber Sie sind gut gerüstet, um die wirtschaftlichen, rechtlichen und persönlichen Folgen einer schwereren Erkrankung besser wegstecken zu können. Denn wenn es Ihnen einmal schlecht gut, sollen Sie mit der Gewissheit gesund werden, dass Sie alles geregelt haben. Unsere Notfall-Checkliste hilft Ihnen dabei!

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Diese Krankheiten dominieren

Schaut man sich einmal die Statistiken zum Beispiel im DAK-Gesundheitsreport 2022 an, dann zeigt sich, welche Krankheitsarten besonders häufig zu Arbeitsunfähigkeiten führen: Die Zahlen zeigen den Anteil der jeweiligen Erkrankungen an den Fehltagen von Arbeitnehmern insgesamt:

  • Muskel-Skelett-System: 23.2 Prozent
  • Psychische Erkrankungen: 19 Prozent
  • Verletzungen: 12,4 Prozent
  • Atmungssystem: 10,1 Prozent
  • Unspezifische Symptome: 4,9 Prozent
  • Äußere Ursachen und Faktoren: 4,4 Prozent
  • Verdauungssystem: 4,6 Prozent
  • Neubildungen: 4,5 Prozent
  • Nervensystem, Augen und Ohren: 4,4 Prozent
  • Kreislaufsystem: 4,1 Prozent

Insgesamt dominieren auch in anderen Statistiken psychische Beschwerden und Beeinträchtigungen am Bewegungsapparat. Zusätzlich tauchen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems auf, die ebenfalls häufig zu schweren Erkrankungen führen, wie etwa einem Herzinfarkt.

Die Folgen

Eine schwere Erkrankung nimmt massiv Einfluss auf Ihr Leben und Ihre Fähigkeit, eigene Entscheidungen treffen zu können. Stellen Sie sich einmal vor, Sie erkranken an Krebs, zum Beispiel an Brustkrebs oder Hodenkrebs. Sie werden operiert, machen eine Therapie und dann geht es in die Reha. Sie besiegen den Krebs nach zwei Jahren schließlich. Aber bis dahin sind Sie vielleicht die zwei Jahre lang nicht in der Lage zu arbeiten, Sie können sich nicht wie bisher um die Kinder kümmern, für die Zeit der Reha benötigen Sie fremde Hilfe.

Und das gilt auch bei vielen anderen Erkrankungen! Und die Folgen sind immer gleich:

Sie brauchen Hilfe

Wer erkrankt, benötigt Hilfe. Mal nur temporär, für ein paar Monate oder auch ein, zwei Jahre. Mal dauerhaft, wenn auch nicht in allen Lebensbereichen, so doch in einigen. Und mal kann der Betroffene sich vielleicht niemals wieder um seine Angelegenheiten kümmern.

Sie brauchen finanzielle Sicherheit

Eine schwere und längere Erkrankung beeinträchtigt Sie in Ihrer finanziellen Unabhängigkeit, denn nach sechs Wochen Lohnfortzahlung endet Ihre finanzielle Welt , die bisher gegolten hat: Jede Krankheit, die länger als 6 Wochen dauert, kostet Sie Geld! Beamten geht’s besser, bei Selbstständigen geht die Rechnung dagegen vielleicht schon viel schneller nicht mehr auf.

Sie brauchen Menschen an Ihrer Seite

Wenn Sie erkranken, müssen Sie verlässliche Menschen an Ihrer Seite haben. Manchmal vielleicht nur auf ein paar Metern Ihres Weges, manchmal aber auch auf einer längeren Strecke und manchmal können Sie den Lebensweg allein gar nicht mehr bestreiten ohne fremde Hilfe.

Die Folgen

Krankheiten treten tatsächlich in unzähligen Facetten, Intensitäten, Verläufen und Erscheinungsbildern auf, aber die Auswirkungen sind immer gleich und unterscheiden sich nur in Dauer und Intensität. Und deshalb müssen Sie vorausschauend denken, planen und sich dabei immer die gleichen Fragen beantworten:

  • Wer kümmert sich um meine Interessen, wenn ich es nicht kann?
  • Wie sichere ich meine finanzielle Unabhängigkeit?
  • Wie stelle ich sicher, dass jeder weiß, was er im Ernstfall für mich tun kann?

Was sind die wichtigsten Dokumente in dieser Notfallsituation?

Diese Dokumente sind bei einer schweren Erkrankung absolut wichtig für Sie:

Vorsorgevollmacht

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Patientenverfügung

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Sorgerechtsvollmacht

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Betreuungsverfügung

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Haustierverfügung

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Bankvollmacht

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Vorlage Bedarfsberechnung Berufsunfähigkeitsversicherung

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Vorlage Bedarfsberechnung Krankentagegeld

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ICE-Liste

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Übersicht Versicherungen

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Übersicht Konten

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Übersicht Verträge allgemein

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Übersicht Zugänge und Passwörter

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Übersicht Arbeitgeber/ Dienstherr

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Was ist noch zu bedenken, wenn Sie schwer krank werden?

Eine schwere Krankheit verändert nicht nur Ihr gesamtes Leben nachhaltig. Es bringt Sie und Ihre Familie eventuell auch in eine prekäre Lage, wenn Sie wichtige Entscheidungen nicht rechtzeitig treffen und dann dazu nicht mehr in der Lage sind. Das hat Auswirkungen auf allen anderen Notfälle, um die es hier geht.

Ihr letzter Weg – wie geplant gehen Sie ihn?

Wenn Sie schwer erkranken, vielleicht ohne Hoffnung auf Heilung, dann werden Sie irgendwann darüber nachdenken, wie Sie gerne den letzten Weg gehen möchten. Und mit wem? Und welche Belastungen das vielleicht für Ihre Familie mit sich bringt.

Deshalb ist es so wichtig, diesen letzten Weg frühzeitig zu planen. Zu einem Zeitpunkt, in dem Sie die Kraft dazu haben: Die Kraft endgültige Entscheidungen zu treffen, die Kraft, wichtige Menschen einzubinden, die (finanzielle) Kraft, richtig vorzusorgen. Warten Sie damit nicht, bis Sie wirklich schwer krank sind. Sichern Sie heute bereits die Zukunft Ihrer Familie ab.

Schwere Krankheiten können schwer für Ärger sorgen

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen so weit eingeschränkt sind, dass Sie keine Entscheidungen mehr treffen können, ist juristischer Ärger meist nicht weit und droht aus ganz unterschiedlichen Gründen: So könnte jemand versuchen, gegen Ihren Wollen eine Betreuung anzuordnen oder eine Unterbringung gegen Ihren Willen durchzusetzen. Viele dieser Aspekte decken ja wichtige Vorsorgeerklärungen wie die Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung ab: Erstellen Sie diese deshalb unbedingt und beziehen Sie alle rechtlichen Komponenten in Ihre Notfallplanung ein, damit kein rechtlicher Ärger droht.

Für Unternehmen gilt das natürlich auch für alle Fragen rund um das eigene Unternehmen: Der Fortbestand wird zu einem Großteil davon abhängen, wie gut Sie für Notfälle vorgesorgt haben, wenn Sie Ihr Unternehmen nicht mehr führen können. Planen Sie hier für alle Notfälle vor, damit Ihr Unternehmen nicht in Schieflage gerät, wenn Sie keine Entscheidungen mehr treffen können.

Was wäre wenn …?

Ja, was wäre denn, wenn Sie einmal schwer erkranken? Das hat massive Auswirkungen (auch) auf Ihre gesamte Finanzplanung.

Der Einfluss Ihrer Krankheit erstreckt sich auf verschiedene Bereiche. Zunächst einmal kann eine schwere Krankheit Ihre persönliche finanzielle Situation stark belasten. Medizinische Behandlungen, Arzneimittelkosten und Krankenhausaufenthalte können hohe Ausgaben verursachen – und das trotz bestehender Krankenversicherung. Zusätzlich zu den direkten Kosten der Behandlung können indirekte Kosten wie Reisekosten oder zusätzliche Hilfsmittel zu einer weiteren finanziellen Belastung führen.

Ferner beeinträchtigt eine schwerwiegende Erkrankung Ihre Arbeitsfähigkeit, sodass Sie vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage sind, Ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Dies hat zur Folge, dass das Einkommen sinkt oder, im schlimmsten Fall, ganz ausfällt. Hält dieser Zustand dauerhaft an, hilft nur eine private Absicherung – etwa mit einem Krankentagegeld oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Besonders hart trifft es Sie als Unternehmer: Die Krankheit kann dazu führen, dass Projekte verzögert oder abgebrochen werden müssen, was die finanzielle Stabilität des Unternehmens beeinträchtigen kann.

Natürlich sind die wirtschaftlichen Auswirkungen immer individuell und hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Schwere der Erkrankung, die finanzielle Situation der Betroffenen, einer bestehenden Absicherung oder der Einkommenssituation in der Familie.

Beziehen Sie deshalb die Auswirkungen einer schweren Erkrankung immer mit in Ihre Notfallplanung ein und beschäftigen Sie sich konkret die den Folgen, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können.

Wirtschaftliche Folgen reichen weit

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können oder Ihre Erwerbstätigkeit auch nur einschränken müssen, wirkt sich das meist unmittelbar auf Ihr Zuhause aus, wenn auf der Immobilie noch eine Finanzierung liegt: Der Kredit kann notleidend werden, eine Immobilie fällt ggf. in die Zwangsversteigerung. Aber auch eine Mietimmobilie kann bei Einkommenseinbußen zum Klotz am Bein werden, wenn die Miete die finanziellen Möglichkeiten übersteigt: Es droht ggf. eine Räumungsklage. Damit Ihr Zuhause nicht aus wirtschaftlichen Gründen in Gefahr gerät, ist Notfallplanung auch in diesem Bereich ein Muss.

Straftaten

Wenn Sie als Opfer einer Straftat so schwer getroffen sind, dass Sie das gesundheitlich aus der Bahn wirft, hat das dramatische Folgen haben: Ihr gesamtes Leben wird von einem auf den anderen Tag fremdbestimmt sein. Sorgen Sie mit einer umfassenden Notfallplanung dafür, dass es Menschen gibt, die für Ihre Rechte und Ansprüche eintreten können, wenn Sie Opfer einer Straftat oder eines Betruges geworden sind.

Wie gut haben Sie vorgesorgt? Jetzt erfahren Sie es!

Wissen Sie eigentlich, was passiert, wenn Sie keine rechtssicheren Vorsorgedokumente haben?

Sie können zum Beispiel nicht mehr selbstbestimmt entscheiden, was mit Ihnen geschieht.  Und selbst Ihr Partner, Ihre Kinder oder Mitglieder der eigenen Familie können Ihre Wünsche und Vorstellungen nicht mehr einfach so umsetzen. Machen Sie deshalb jetzt den Vorsorge-Check: So erfahren Sie, wie gut Ihre Vorsorge wirklich ist.

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